TSI Training select: Die vielfältigen Anwendungsfelder von strukturierten Finanzierungstechniken – true sale und synthetisch

True sale und synthetische Strukturierungstechniken finden in der Finanzwirtschaft vielfältige Anwendungsfelder - auch jenseits der klassischen, einfachen ABS- und ABCP-Transaktionen. So zum Beispiel in der Projekt- und Infrastrukturfinanzierung, Flugzeug- und Schiffsfinanzierung, bei Structured Covered Bonds, bei Fintech-Finanzierungen, bei synthetischen Basket-Transaktionen der Verbünde sowie im Eigenkapitalmanagement von Banken.

Kenntnisse der Techniken und ihrer Anwendungsfelder, der regulatorischen Rahmenbedingungen und Anforderungen an Originatoren und Investoren sind dabei von grundlegender Bedeutung.

Die Themenschwerpunkte des TSI Special Trainingselect am 9. März sind:

  • Structured Finance und Verbriefungstechniken im Überblick
  • Regulatorische Abgrenzung der Verbriefungen von anderen Fallkonstellationen
  • Ausgewählte Anwendungsfelder wie Fintech-Finanzierung, Flugzeugfinanzierungen, Infrastrukturfinanzierung
  • Wo Fond- und Verbriefungswelt zusammenkommen: Verbriefung von AIF-Anteilen
  •   Agenda

    8.50 - 9.00 Uhr

    Registrierung

    9.00 - 9.10 Uhr

    Begrüßung durch die TSI

    9.10 - 9.45 Uhr

    Abgrenzungen der Verbriefungen von anderen SF-Fallkonstellationen
    Dr. Michael Frese, Landesbank Hessen-Thüringen Girozentrale

    • Definition von Verbriefung in der CRR und Solvency II
    • Abgrenzung von anderen Fallkonstellationen
    • Infrastrukturinvestments als eigene Assetklasse

    9.45 - 10.15 Uhr

    Kaffeepause

    10.15 - 11.30 Uhr

    Die vielfältigen Structured Finance Optionen im Überblick - von true sale über synthetische Instrumente
    Robert O. Froitzheim, Deutsche Bank

    • Überblick
    • Ziele des Originators und Rentabilitätsberechnungen
    • true sale und synthetische Verbriefungen
    • Implikation für Bankstrategie
    • Anwendungsoptionen von Verbriefungstechniken

    11.30 - 12.30 Uhr

    Fintechs: was kann die Verbriefung zu ihrer Refinanzierung beitragen?
    Dr. Dietmar W. Helms, Hogan Lovells International

    • Kurzer Überblick über die Finanzierungsthematik von Fintechs
    • Bedeutung der Verbriefungsthematik zur Refinanzierung
    • Strukturierungsoptionen
    • Regulatorische Besonderheiten

    12.30 - 13.45 Uhr

    Mittagspause

    13.45 - 14.45 Uhr

    "Fallstudie: Strukturierte Finanzierung in der Airline-Industrie"
    Bernhard Kaiser, Freshfields Bruckhaus Deringer

    14.45 - 15.15 Uhr

    Kaffeepause

    15.15 - 16.00 Uhr

    Wo Fond und Verbriefungswelt zusammenkommen: Verbriefung von AIF-Anteilen
    Dr. Stefan Bund, Scope Ratings

    • Investoren
    • Technik
    • Ratingmethode

    16.00 - 17.10 Uhr

    Beispiel Infrastrukturfinanzierung - Strukturierungsoptionen und regulatorisches Umfeld
    Thomas Kling, DekaBank
    Viola Scholzen, DekaBank

    ab 17.10 Uhr

    gemeinsamer Umtrunk

  •   Referenten

    Dr. Stefan Bund leitet als Mitglied des Vorstands der Scope Ratings AG und Chief Analytical Officer sämtliche Ratingaktivitäten von Scope. Zuvor hat er bei Fitch Ratings in London acht Jahre in leitenden Positionen das Rating von strukturierten Produkten verantwortet. Dabei führte er als Managing Director und European Head of Structured Credit ein Team von 50 Analysten. Vor seinem Wechsel zu Scope war er bei der Westdeutschen Landesbank und der Nachfolgegesellschaft Portigon als Managing Director Asset Based Finance aktiv. Stefan Bund hat an der Universität Hohenheim promoviert und ist Absolvent der Harvard Business School.

     

    Dr. Michael Frese ist stellvertretender Chefsyndikus bei der Landesbank HessenThüringen. Michael Frese wechselte im Januar 2006 als stellvertretender Chefsyndikus zur Helaba. Dort verantwortet er u. a. die rechtliche Begleitung von Securitisation- und Kapitalmarkttransaktionen sowie die rechtliche Strukturierung des Derivategeschäfts. Zuvor war Michael Frese bei der DZ BANK AG im Investmentbanking (ABS-Strukturierung) sowie als Internal Counsel tätig. Vor seinem Wechsel zur DZ BANK AG hat Michael Frese bei Gleiss Lutz als Rechtsanwalt M & A-Transaktionen betreut.

     

    Robert O. Froitzheim ist Director bei der Deutsche Bank Privat- und Geschäftskunden AG. Seit 1997 ist er im Portfoliomanagement für Firmen- und Retailkunden (Portfolioverbriefung von mehr als 91 Mrd. EUR) tätig. Daneben begleitet er für die Retail-division verantwortlich das ökonomische Kapitalmodell für Kreditrisiko und Operational Risk. Er erstellt zudem Business Cases zur Beurteilung von Subportfolios. Davor war er in den Bereichen Global Markets Futures & Options sowie Zielgruppensteuerung für Konzernkunden tätig. Vor seiner Zeit im Deutsche Bank-Konzern hat Herr Froitzheim Erfahrungen im Privatkundenbereich bei Sal. Oppenheim gesammelt. Sein Studium der Bank-/ Versicherungsbetriebslehre und Wirtschaftsinformatik hat er an der Universität zu Köln absolviert.

    Dr. Dietmar Helms ist Partner am Frankfurter Standort von Hogan Lovells und Mitglied der Praxisgruppe International Debt Capital Markets. Er berät Banken und Unternehmen im Bank-, Unternehmens- und Kapitalmarktrecht. Seine Schwerpunkte sind: Verbriefungen & Strukturierte Finanzierungen, Fintech-Unternehmen. Mit strukturierten Finanzierungen hat Helms verschiedenen Marketplace Lendern den Zugang zum Kapitalmarkt geöffnet.

     

     

    Bernhard Kaiser ist seit 1998 als Partner im Frankfurter Büro der Sozietät Freshfields Bruckhaus Deringer tätig. Als Mitglied der Praxisgruppe Bank- und Finanzrecht berät er schwerpunktmäßig bei strukturierten Finanzierungstransaktionen, insbesondere bei Verbriefungen und Repackagings. Seit dem Ausbruch der Finanzkrise hat Herr Kaiser darüber hinaus bei einer Reihe von Finanzmarktstabilisierungs- und Restrukturierungsmaßnahmen in Bezug auf deutsche Banken beraten. Bernhard Kaiser absolvierte das Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten Mannheim, Heidelberg und an der Columbia University of New York (Law School), wo er 1991 den Master of Laws (LL.M.) erwarb. Seit 1992 ist er als Rechtsanwalt in New York und seit 1993 als deutscher Rechtsanwalt zugelassen.

    Thomas Bernhard Kling ist seit Januar 2013 Bereichsleiter Kreditgeschäft mit Zuständigkeit für Infrastruktur-, Transportmittel- und Sparkassenrefinanzierung sowie Infrastruktur Investments. Diese Einheit umfasst die Portfolien der nachfolgenden Segmente: Energie, Öl & Gas, Netze, Stadtwerke & Telekom, Verkehrs- und Sozialinfrastruktur, Flugzeugfinanzierungen, Schiffs-finanzierungen, Exportfinanzierungen sowie Sparkassenfinanzierungen. Von 2007 - 2013 hat er maßgeblich das Immobilienfinanzierungsgeschäft in Asia Pacific für die DekaBank aufgebaut. In der DekaBank hat Herr Kling seine Laufbahn 1995 als Abteilungsleiter für Immobilien- und Projektfinanzierung begonnen. Vorher hat Herr Thomas Bernhard Kling, geboren am 05.02.1960, nach seinem Abitur (1978) und der Bundeswehr ein Studium der Volkswirtschaftslehre in Mainz mit Abschluss 1986 als Diplom Volkswirt absolviert. Als Trainee hat er bei der Berliner Bank angefangen und war dann im Firmenkundengeschäft der Deutschen Bank tätig.