Securitisation and Regulation News

World Economic Outlook - Growth Resuming, Dangers Remain

Der International Monetary Fund analysiert in der April-Ausgabe des "World Economic Outlook" ausführlich die aktuellen globalen Entwicklungen. Besonders im Fokus steht die Schuldenkrise in Europa und deren Auswirkungen für die Stabilität der Weltwirtschaft. Zwar hätten die fiskalpolitischen und monetären Maßnahmen geholfen, die Märkte zu beruhigen und einen Fall in die Rezession zu verhindern, allerdings bleibe die Situation äußerst fragil. Die Kombination aus lockerer Geldpolitik, restriktiver Kreditvergabe der Banken und den Auswirkungen geopolitischer Risiken auf den Ölpreis mache die Weltwirtschaft gegenwärtig ungewöhnlich verletzbar. Damit einher geht ein Rückgang von als sicher einzustufenden Anlagen, da immer weniger private und öffentliche Emittenten hohe Standards bieten könnten. Gleichzeitig schreibt der IMF diesen Finanzanlagen eine Schlüsselrolle für die globalen Finanzmärkte zu, da sie für Wertbeständigkeit stünden, als Sicherheit für Rückkauf- und Derivategeschäfte genutzt würden und ein zentrales Element zur Erfüllung aufsichtsrechtlicher Regeln darstellten.
Positiv sei hingegen die Entwicklung der Emerging Markets. Besonders Asien und Südamerika zeigen Wachstum. Diese Regionen seien daher derzeit die Treiber der globalen Ökonomie, durch den Handel auch für die entwickelten Industrienationen. Zwei weitere Artikel behandeln die potentiellen Risiken aus Schulden der privaten Haushalte und aufgrund von steigenden und volatilen Rohstoffpreisen.

pdf download